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Strompreisentwicklung: Verdopplung seit 2000, Tendenz steigend

Es ist nichts Neues, dass die Strompreise in Deutschland jährlich steigen und damit die Kosten zum Betreiben der eigenen Immobilien; daran hat sich seit Jahrzehnten nichts geändert. Einer Betrachtung würdig ist jedoch der Umstand, dass sich die Strompreise binnen der letzten 15 Jahre verdoppelt haben und dass diese Tendenz eines rasant ansteigenden Strompreises anhält.
Somit hat sich die Stromrechnung verdreifacht. Der Grund ist einfach. Es werden immer mehr Elektrogeraete im Haushalt eingesetzt. Somit wird immer mehr Elektrosmog erzeugt.

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Dafür sind mehrere Gründe zu verorten: Ein beachtenswerter Teil des Preisanstiegs ist durch staatliche Abgaben und Steuern verursacht, denn die EEG-Umlage zur Finanzierung und Förderung erneuerbarer Energien wurde in den vergangenen Jahren kontinuierlich deutlich erhöht. Insbesondere im letzten Jahr veränderte sich der Strompreis deutlich. Von 2012 auf 2013 wurde die EEG-Umlage für erneuerbare Energien um 47% erhöht. 2012 noch zahlte der Verbraucher 3,60 Cent pro Kilowattstunde, letztes Jahr waren es bereits 5,27 Cent pro Kilowattstunde.


Außerdem steigen die Kosten für Brennstoffe, die in den entsprechenden Kraftwerken zur Gewinnung von Energie und zur Erzeugung von Strom benötigt werden. Auch hierin dürfte kein Trendwandel zu erwarten sein. Die Preise für Kohle, Gas und Erdöl steigen weiterhin an.

Aktuelle Krisen
Mit der Krise in der Ukraine und den Spannungen zwischen dem Westen und Russland, dem Hauptgasversorger Europas, könnten die Preise für Gas bald in die Höhe schnellen. Ähnlich verhält es sich mit dem krisengebeutelten Nahen Osten, von woher Europa bislang noch große Mengen an Energie in Form von Erdöl bezieht. Außerdem wird Erdöl kontinuierlich knapper, ohne dass es wesentlich an Bedeutung für die Wirtschaft, Industrie und Technik verliert. Es wird derzeit versucht, möglichst wieder auf Kohle als Trägerstoff für Energie und technische Produkte zurückzugreifen. Gelingt das, wird das Problem allerdings zunächst nur verlagert. Dann ist der Preisanstieg bei Kohle zu erwarten.
Erschwerend kommen hinzu die Kosten für den europäischen CO2-Emissionshandel. Die CO2-Zertfikate werden entsprechend ständig aktualisierten EU-Auflagen immer teurer.
Entscheidend an der Preissteigerung mitgewirkt haben dürfte allerdings auch die Privatisierung der deutschen Stromnetze und Stromerzeugerbranche Ende der 90-er und Anfang der 2000-er Jahre. Zwar hat sich nämlich der Strompreis seit 2000 verdoppelt, die Kosten für den Produzenten jedoch stiegen um nur etwa 35%. Hieraus ist direkt ersichtlich, dass die nunmehr privaten Stromanbieter ihre Gewinnspanne massiv ausgebaut haben müssen. Da 80% der deutschen Stromerzeugung auf die vier großen Energieerzeuger RWE, E.ON, EnBW und Vattenfall zurückgehen, bilden diese ein Oligopol. Auch dieser Umstand dürfte sich aus Sicht des Verbrauchers kontraproduktiv für den Strompreis auswirken.

Ausblick in die Zukunft
In Zukunft werden die Strompreise weiterhin steigen, denn neue Auflagen für Erzeuger stehen an, der weitere Ausbau der regenerativen Energien und weiterhin steigende Rohstoffpreise für Kohle, Gas und Öl sind in Aussicht. Dazu kommt der durch die Energiewende notwendige Ausbau der Stromnetze. Für das kommende Jahr werden weiter steigende Kosten in einem Bereich von etwa drei Cent pro Kilowattstunde erwartet.

Da eine Trendwende nicht in Sicht ist, bleibt dem Einzelverbraucher nur zu raten, den Stromanbieter zu wechseln und den günstigsten zu wählen, sofern möglich. Mögliche, weitere Alternativen sind die Umstellung auf teilweise Eigenversorgung; zumindest einzelne Räume können gut mit Öfen geheizt werden. Solarstrom vom eigenen Dach ist ebenfalls eine denkbare Möglichkeit. Außerdem ist die Dämmung eines Hauses anzudenken. Hierzu ist allerdings eine sorgfältige Kosten-Nutzen-Rechnung erforderlich.
Viele Verbraucher haben sich bereits für Solaranlagen auf dem heimischen Dach entschieden; auch das Geschäft mit der Häuserisolierung hat vor allem im letzten Jahrzehnt stark expandiert. Selbstverständlich muss der eigene Geldbeutel zu einer solchen Maßnahme allerdings auch groß genug sein.